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Bartsch: Freiheit und Gerechtigkeit

3-87998-483-2

GÜNTER BARTSCH: 
Freiheit und Gerechtigkeit -
Enzyklopädie des Liberalsozialismus

254 Seiten, Pb. - ISBN 3-87998-483-2 | 16,90 Euro

[> preiswerte Studienausgabe unter EXTRA-TIPP <]
 

Im Schatten der beiden großen Herrschaftssysteme des westlichen Kapitalismus und des östlichen Kommunismus gab es ein mehr oder weniger unbekannt gebliebenes Netzwerk von geistesverwandten Denkerinnen und Denkern, die auf unterschiedlichen Wegen nach einer Synthese von persönlicher Freiheit und sozialer Gerechtigkeit suchten.

   Nachdem ihre weitsichtigen Warnungen vor dem Kollektivismus und Führerkult totalitärerHerrschaftssysteme  mittlerweile durch die Geschichte bestätigt wurden, bleibt dem Liberalsozialismus die große Aufgabe, auch noch die die Marktwirtschaft und Demokratie verfälschende Konzentration wirtschaftlicher und politischer Macht zu überwinden.

   Dieses Buch möchte die Aufmerksamkeit auf die bislang nur wenig beachteten Liberalsozialist/innen aus unterschiedlichen Generationen und Ländern lenken, die eine freiheitlich-gerechte Zukunftsgesellschaft vorbereiten wollten. Und es möchte zur Fortsetzung dieser vielfältigen und sich gegenseitig ergänzenden Bestrebungen anregen.

 

Sie finden Porträts von: Nikolai Berdjajew, Eduard Bernstein, Lily Braun, Martin Buber, Albert Camus, Adolf Damaschke, Milovan Djilas, Eugen Dühring, Michael Flürscheim, Benedict Friedländer, Henry George, Silvio Gesell, Emma Goldman, Theodor Hertzka, Alexander Herzen, Stefan Heym, Gustav Landauer, John Stuart Mill, Franz Oppenheimer, José Ortega y Gasset, Pierre Proudhon, Leonhard Ragaz, Rudolf Rocker, George Sand, Rudolf Steiner, Harriet Taylor, Leo Tolstoi und Simone Weil.

 

Günter Bartsch (1927 - 2006), nach der Teilnahme am zweiten Weltkrieg Funktionär in einer kommunistischen Jugendorganisation. Abkehr vom Kommunismus nach dem 17. Juni 1953. Ausbildung zum Historiker und Tätigkeit als freier Publizist. Autor zahlreicher Veröffentlichungen über die Geschichte der sozialen Bewegungen und Sonderbewegungen.


Onken: Agrarwende

3-87998-447-6

Werner Onken:
Geld- und bodenpolitische Grundlagen einer Agrarwende

125 Seiten, Pb. - ISBN 3-87998-447-6
8,00 EURO

 

Während die industrialisierte Landwirtschaft des Nordens gigantische Lebensmittelüberschüsse produziert, hungern auf der Südhalbkugel der Erde Millionen von Menschen. Doch warum kommt die nötige Agrarwende nur so langsam voran? Werner Onken erläutert in diesem Buch, wie sehr sie durch das geltende Bodenrecht und das bestehende Geldwesen erschwert wird. Nach Rückblicken auf die Agrarpolitik im 19. Jahrhundert, im Nationalsozialismus und im Kommunismus sowie in der kapitalistischen Weltwirtschaft nach 1945 deutet er an, wie sich die Landwirtschaft nach einer Reform von Bodenrecht und Geldwesen innerhalb einer ’Marktwirtschaft ohne Kapitalismus’ zu einem bäuerlichen Ökolandbau ’zwischen Pferdegespann und Agrarfabrik’ entwickeln könnte.


Musil: Geld. Raum. Nachhaltigkeit.

3-87998-446-8

ROBERT MUSIL: 
Geld. Raum. Nachhaltigkeit.

Alternative Geldmodelle als neuer Weg der endogenen Regionalentwicklung?

211 Seiten, 52 Abbildungen + Tabellen,  Pb. -
ISBN 3-87998-446-8 | 16,90 Euro

 

Alles Leben spielt sich im räumlichen Kontext ab. So auch unser Wirtschaftssystem, dessen Wachstumdynamik sich nicht nur in verstärkenden Gegensätzen zwischen Arm und Reich oder in der Vernichtung unserer Lebensgrundlagen, sondern auch in einer ungleichen räumlichen Entwicklung manifestiert.  

Geld ist der Blutkreislauf unserer Wirtschaft: jene Regionen, die es nicht erreicht, sind zum Niedergang verurteilt. Es werden Strategien und Konzepte vorgestellt, in denen Geld nicht als Spekulationsobjekt dient, sondern seinen eigentlichen Zweck erfüllt: die Zirkulation von Waren zu ermöglichen.


Striegel: Über das Geld

3-87998-449-2

BERND STRIEGEL: 
Über das Geld

Geschichte und Zukunft des Wirtschaftens

2. überarbeitete Auflage 

603 Seiten, Pb. - ISBN 3-87998-449-2 | 38,00 Euro

 

Ein großes und in weiten Passagen großartiges Buch! Aus meiner Sicht das wichtigste und gewichtigste seit der NWO! Höchst empfehlenswert für alle, die alles übers Geld wissen wollen. Über seine Wirkungsmechanismen wie über seine Geschichte. Auf wissenschaftlichen Niveau erarbeitet und trotzdem für jeden verständlich.

Es ist kaum nachzuvollziehen, was der promovierte Chemiker in acht Jahren alles gelesen und gründlichst aufgearbeitet hat ...   Helmut Creutz


Walker: Ausgewählte Werke

3-87998-482-4
Karl Walker:
Ausgewählte Werke
400 Seiten, Pb. - ISBN 3-87998-482-4
9,90 EURO

In der von Silvio Gesell begründeten Schule unorthodoxen ökonomischen Denkens war Karl Walker (1904-1975) derjenige Denker, der den Modellansatz einer Natürlichen Wirtschaftsordnung am gründlichsten überprüfte. Er erneuerte die weltanschaulichen Grundlagen dieses Modells, bemühte sich um eine Klärung theoretischer Details und suchte nach Wegen zur praktischen Verwirklichung. Walkers Werke bilden einen wichtigen Meilenstein im bisherigen Nachdenken über eine Natürliche Wirtschaftsordung und sie enthalten wertvolle Orientierungshilfen für die weitere Entwicklung dieses Modells.


Bartsch: Die NWO-Bewegung Silvio Gesells

3-87998-481-6
Günter Bartsch:
Die NWO-Bewegung Silvio Gesells
Geschichtlicher Grundriß 1891-1992/93
350 Seiten, Pb. - ISBN 3-87998-481-6
9,90 EURO

Eine äußerst spannend geschriebene und detailgetreue Schilderung jener Bewegung, die vor über 100 Jahren in Argentinien durch Silvio Gesells Publikation "Die Reformation im Münzwesen als Brücke zum sozialen Staat" ihren Ausgang nahm. Stellenweise werden Berührungspunkte mit einer anderen - von Rudolf Steiner inspirierten -"sozialen Sonderbewegung" skizziert. Auch "freiwirtschaftliche" Flügelkämpfe, Nebengleise oder Irrwege und kritische Einwände haben ihren Platz. Viele Originalzitate, Beschreibungen von politischen Hintergründen und Personen - von Gesell bis Margrit Kennedy - machen den Band zur unentbehrlichen Wissensquelle für alle, die sich näher mit der Entwicklung der Freiwirtschaft befassen wollen - und befaßt haben! ÖKO-INVEST

"Günter Bartsch legt hier eine Fleißarbeit vor, die auch dem Insider viele Neuigkeiten über Querverbindungen von Personen und freiwirtschaftlichen Organisationen liefert. Dem Außenstehenden gibt das Buch eine Fülle von Hintergrundinformationen von den Anfängen freiwirtschaftlicher Arbeit bis in unsere Tage. Ein Buch, auf das Historiker und Sozialreforrner zurückgreifen werden, kritisch und forschend." DER 3. WEG


Onken: Frieden ...

3-87998-445-X
Werner Onken:
Frieden schaffen durch soziale Gerechtigkeit
44 Seiten, geh. - ISBN 3-87998-445-X
4,90 EURO

Mehr als 100 Jahre nach dem Erscheinen von Bertha von Suttners "Die Waffen nieder!" (1899) ist die Welt heute friedloser denn je. Die leidvollen Erfahrungen zweier Weltkriege reichten nicht aus, um den atomaren Rüstungswettlauf zwischen den Supermächten und unzählige kleinere und größere Kriege in Afrika und Asien zu verhindern. Auf das Ende des Kalten Krieges folgten nicht der erhoffte Weltfrieden, sondern die Verschärfung des globalen Wirtschaftskriegs um Rohstoffe und Märkte und eine neue 'humanitäre' Form des Krieges. Die Friedensbe-wegung und die Friedensforschung sind dadurch in Bedrängnis geraten. Immer weniger Menschen glauben noch an ein "Frieden schaffen ohne Waffen". Doch sind Bomben wirklich geeignete Mittel zur Verwirklichung von Menschenrechten und Demokratie?

In dieser Broschüre geht es Werner Onken um wirtschaftliche Antriebskräfte von Rüstung und Krieg. Er wirft einen kritischen Blick auf die Militärökonomie, einen speziellen Forschungsbereich innerhalb der Ökonomie, der in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird, und er erinnert an friedenspolitische Ansätze in den Theorien einer un-orthodoxen alternativen Ökonomie. Hierauf möchte er insbesondere Menschen aus der Friedensbewegung und Friedensforschung aufmerksam machen und einen Dialog über Wege zu einer gerechten, gewaltfreien und den Frieden fördernden Wirtschaft anregen.


Onken: Umrisse ...

3-87998-444-1
Werner Onken:
Umrisse einer weiblichen und männlichen Ökonomie
32 Seiten, geh. - ISBN 3-87998-444-1
3,90 EURO

"Überall arbeiten Frauen mehr als Männer. Dabei leisten sie zwei Drittel ihres Arbeitspensums unbezahlt, während Männer für zwei Drittel ihrer Arbeitsleistung bezahlt werden. Im globalen Durchschnitt verdienen Frauen 30 bis 40 % weniger als Männer. 70% aller Armen in der Welt sindweiblich." So steht es im "Entwicklungsbericht" der Vereinten Nationen.
Gemäß "Nürnberger Erklärung" einer Bundestagung von kommunalen Frauenbeauftragten verfügen in Deutschland 75 % aller Frauen nicht über ein existenzsicherndes Einkommen. 20 % haben gar kein eigenes Einkommen. Selbst die Hälfte derjenigen Frauen, die eine Vollzeitbeschäftigung haben, verdient nicht so viel, daß sie damit ihre Existenz sichern kann.
Die fast nur von Männern geprägte Ökonomie hat dieses Unrecht seit ihren Anfängen ignoriert. Sowohl die Neoklassik als auch der Marxismus haben die vorwiegend von Frauen ohne Entgelt geleistete Hausarbeit aus ihren Theorien ausgeklammert.
In das Bruttosozialprodukt gehen nur solche Tätigkeiten ein, die auf Märkten bezahlt werden; erwerbstätige Frauen sind meistens doppelt belastet und werden schlechter bezahlt als Männer. Kinder sind gar zu einem 'Armutsrisiko' geworden.
In der Frauenbewegung werden die Benachteiligung von Frauen in der Wirtschaft und die Theorien der männlichen Ökonomie kritisch aufgearbeitet. Es wird versucht, die traditionelle patriarchalische Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern gedanklich zu überwinden. Doch die Konturen eines Gegenmodells sind noch undeutlich.
In dieser Broschüre erinnert Werner Onken an einige wenige Männer, die innerhalb und am Rande der Ökonomie mit dem Entwurf eines Modells begonnen hatten, in dem Frauen und Männer in wirtschaftlicher Hinsicht gleichberechtigt sind. Vor dem Hintergrund der neoklassischen und marxistischen Theorien zeigt er auch Möglichkeiten einer aktualisierenden Weiterentwicklung dieses längere Zeit vergessenen Modells. Schließlich verweist er auf Berührungspunkte mit der neueren feministischen Kritik an der Ökonomie und ermutigt damit zu einem Dialog zwischen der alternativen Ökonomie und Frauenbewegung.


Onken: NWO unter komm. Herrschaft

3-87998-442-5
Werner Onken:
Natürliche Wirtschaftsordnung unter kommunistischer Herrschaft und nach der Wende vom Herbst 1989
50 Seiten, brosch. - ISBN 3-87998-442-5
3,90 EURO

Bei Versuchen, die von Silvio Gesell entwickelten Gedanken einer Natürlichen Wirtschaftsordnung nach der Wende in Diskussionen über eine Neuordnung der DDR einzubringen, zeigte sich bald, daß sie für die Menschen in Ostdeutschland ganz neu waren. Dabei hatte es in den ersten Jahren nach dem Dritten Reich Bestrebungen gegeben, dieses Gedankengut in der damaligen sowjetisch besetzten Zone als Alternative zum Kommunismus und zur Restauration des Kapitalismus zu verbreiten. Das führte zur Konfrontation mit der SED-Diktatur, die ab Mitte 1948 im Zuge der Ausschaltung von Andersdenkenden schließlich auch die NWO-Bewegung in ihrem Herrschaftsbereich beseitigte. Darüber hat Werner Onken Einzelinformationen zusammengetragen; sie ergeben einen Überblick über die handelnden Personen, über ihre leitenden Gedanken und ihre Schicksale. Diese Erinnerungen sind nicht nur von historischem Wert; sie sollen auch der gegenwärtigen NWO-Bewegung helfen, ihren eigenen Ort in unserem Jahrhundert der beiden deutschen Diktaturen zu finden. Sie zeigen auch die innere Kontinuität zwischen ihren Grundgedanken und ihren Reaktionen auf die Ereignisse nach der Wende. Ihre Zwischenbilanz der ersten Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung macht die NWO-Bewegung als eine Kraft erkennbar, die einen wichtigen Beitrag zur Überwindung jener sozialen Schieflage bereithält, welche bislang verhindert, daß der politischen Einheit auch eine innere Einheit Deutschlands folgen kann. Abschließend sucht Onken nach einem Leitbild für eine nachkapitalistische freiheitlich-demokratische Bürgergesellschaft, an dem sich eine die bürgerlichen Revolutionen von 1789 und 1848 fortsetzende und die Erfahrungen aus den kommunistischen Abwegen der Revolution von 1917 einbeziehende gesellschaftliche Entwicklung orientieren könnte.


Onken: Ossietzky

3-87998-773-4

WERNER ONKEN: 
Carl von Ossietzky und Silvio Gesell

Eine Begegnung zweier Gedankenwelten

40 Seiten, geh. - ISBN 3-87998-773-4 | 3,90 Euro [bitte Mindestbestellwert beachten !] 

 
In ihrem wirklichen Leben sind sich Carl von Ossietzky (1889 – 1938), der Herausgeber der berühmten Zeitschrift „Die Weltbühne“ und Friedensnobelpreisträger, und der Sozialreformer Silvio Gesell (1862 – 1930) nie begegnet. Gleichwohl hätten sie sich sehr viel zu sagen gehabt. Werner Onken bringt sie deshalb posthum bei zwei fiktiven Begegnungen miteinander ins Gespräch. Er zeigt, wie sich die unterschiedlichen friedenspolitischen Anliegen von Ossietzky und Gesell berühren und wie sie sich im Hinblick auf die Wegbereitung einer sozial- und umweltverträglichen „Marktwirtschaft und Demokratie ohne Kapitalismus“ miteinander verbinden lassen.